Rente mit 70? Das ist die Auswirkung.

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Die Bundesregierung hat unlängst den Vorschlag gemacht das Regelrenteneintrittsalter zu erhöhen. Zunächst wurde 68 vorgeschlagen – wobei auch das Alter 70 zu Diskussion steht.
Fakt ist, dass die Lebenserwartung immer weiter steigt. Wir leben im Schnitt länger und dadurch muss auch die Rente entsprechend länger „halten“.

In dieser Episode sprechen wir über die Auswirkungen, die es haben könnte, wenn tatsächlich das Eintrittsalter in die Rente erhöht wird.

Ein paar vermeidliche Vorteile haben wir gefunden, wie z.B., dass man durch das längere Arbeiten auch mehr Entgeltpunkte in der gesetzlichen Rentenversicherung sammelt und dadurch eine höhere Rente erhalten wird. Oder dass man mehr Zeit hat, um für die private Rente zu sparen.

Was jedoch nicht vernachlässigt werden darf ist, dass aktuell schon vier von fünf Personen vor dem 67. in Rente gehen (müssen).

Also nur jeder Fünfte bis zur tatsächlichen Regelaltersgrenze arbeitet bzw. arbeiten kann.

Wer vor dem eigentlichen Renteneintrittsalter die gesetzliche Rente beziehen möchte, muss pro Monat, der der oder sie früher in Rente geht, 0,3% Abschlag in Kauf nehmen.
Das heißt, wenn die Rente mit 70 eingeführt würde, man aber mit 67 (also drei Jahre früher) die Altersrente beziehen möchte, man mit einem Abschlag von 10,8% leben müsste.

Außerdem gibt es auch noch ein paar weitere Aspekte – gerade was die Arbeitskraftabsicherung durch z.B. eine Berufsunfähigkeitsversicherung angeht – zu beachten: Die meisten dieser Verträge laufen nämlich nur bis zum 67.. Wird jetzt aber das Renteneintrittsalter angehoben, klafft hier eine Lücke

Aber hört doch selbst einmal rein, welche Lösung es hierfür gibt.

Links zu Patrick Hamacher:

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